Hi.

Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Ich poste hier Rezensionen zu Büchern, die ich gelesen habe.

Ich hoffe sie gefallen euch und ihr könnt vielleicht neuen Lesestoff für euch entdecken!

Ich hatte einige Probleme mit dem Buch

Ich hatte einige Probleme mit dem Buch

Autor/in: Christina Rain

Titel: Dark Neighbor: Verliebt in einen Killer

Verlag: Federherz Verlag

Herkunft des Buches: gekauft

Format: eBook

ISBN: -

Seiten: 397

Veröffentlichungsdatum: 03.06.2022

Preis: 0,99€ (eBook) (KU) (aktuell reduziert)

Klappentext:

Meinen neuen heißen Nachbarn heimlich vom Fenster aus beobachten? Nicht die beste Idee.
Mich ausziehen, obwohl er mich sehen kann? Könnte brenzlich werden.
Mich in ihn verlieben, auch wenn alle Indizien dafür sprechen, dass er ein Mörder ist? Endet vermutlich tödlich.

Als Grayson Snyder im Nachbarhaus gegenüber von Aprils Schlafzimmer einzieht, hätte man ihr besser ein Warnschild vorsetzen sollen: Vorsicht, Lebensgefahr. Vielleicht hätte sie das davon abgehalten, ihn Nacht für Nacht zu beobachten. Und sich Fantasien mit ihm auszumalen, die niemals Wirklichkeit werden dürfen. Erst recht nicht mehr, nachdem Grayson eine junge Frau mit nach Hause nimmt, die am nächsten Morgen tot aufgefunden wird.

Hat er es getan? Ist Aprils Nachbar ein Mörder?
Und wenn ja, wieso ruft sie dann nicht die Polizei, als er nachts bewaffnet in ihrem Haus steht?

Du beobachtest mich. Denkst, dass die zwei Glasscheiben zwischen uns dich schützen, wenn du mir deinen nackten Körper präsentierst. Ich wünschte, dem wäre so, Sweetheart. Du solltest aufpassen, wen du nachts in dein Schlafzimmer blicken lässt.

 
 

Rezension

Triggerwarnung: Stalking!

 

Seit sie von ihrem gewalttätigen Ex losgekommen ist, ist April sehr zurückhaltend. Sie vertraut Männern nicht mehr und schon gar nicht, kann sie sich vorstellen, sich jemals wieder einem von ihnen körperlich anzunähern. Dann jedoch zieht ein verdammt gutaussehender Mann im Haus gegenüber ein und April kann es sich nicht verkneifen, ihn zu beobachten, vor allem, wenn er nackt ist und am liebsten, wenn er sich selbst berührt.

Dumm nur, dass Grayson kein normaler, harmloser Mann ist. Er ist ein Monster und hat schreckliche Dinge getan. Trotzdem reizt ihn irgendetwas an April.

Als eine Frau tot aufgefunden wird, mir der Grayson vor Aprils Augen in seiner Wohnung Sex hatte, muss sie sich fragen, ob der Mann den sie so gern beobachtet, vielleicht ein Mörder ist.

 

 

Ich muss vornewegschicken, dass ich mit dem Buch echt massive Probleme hatte. Das lag vor allem an Graysons Art. Mal will er seine Ruhe vor April haben, dann wieder will er sie flachlegen, dann wieder doch nicht. Das an sich hätte mich nicht so gestört, aber er demütigt sie dabei gern. Er verletzt sie und findet das toll. Das ist es, was ihn mir unheimlich unsympathisch gemacht hat – obwohl er auch anders kann, wenn er wirklich will.

 

April war mir nicht unsympathisch. Aber ich hatte es auch nicht leicht mit ihr. Ja, sie ist gezeichnet von ihrer Vergangenheit und längst nicht so eindimensional wie sie anfangs wirkt, aber mir fehlte bei ihr oft die Erklärung für ihr Verhalten. Das Gefühl. Bei ihr meldet sich oft der Kopf, nach dem Motto „ich sollte nicht …“, „warum will ich das?“ und „ich bin irre“. Aber es fehlt, wie sie sich dabei fühlt. Warum sie sich nicht von Grayson fernhalten kann, obwohl er sie immer wieder verletzt und demütigt. Das scheint immer wieder plötzlich vergessen zu sein.

Ich hätte erwartet, dass es sie gefühlsmäßig mehr beschäftigt. Ich konnte ihre Handlungen da oft einfach nicht nachvollziehen, weil mir diese Ebene gefehlt hat.

 

Ich wusste sehr früh, was es mit dem Mord auf sich hatte. Natürlich gab es etliche falsche Fährten und zusätzliche Enthüllungen, die ich nicht alle kommen sah. Einige davon fand ich gut, andere wirkten etwas lieblos auf mich, weil sie letztlich in wenigen Sätzen abgeschlossen wurden, anstatt diesen konstruierten Konflikt „sichtbar“ aufzulösen.

 

Es wurde definitiv spannend, aber danach ging mir vieles zu schnell, zu abrupt. Besonders den Epilog fand ich extrem abrupt. Da blieben bei mir so viele Fragezeichen übrig!

 

 

Fazit: Das Buch hat was, es ist definitiv spannend, vor allem kurz vor Schluss und die Auflösung, was es mit dem Mord auf sich hatte, war für mich zwar vorhersehbar, aber trotzdem gut.

Was ich dafür schade fand war vor allem, wie Grayson sich April gegenüber verhielt. Er war schlicht sehr lange ein A… - dabei hat mich besonders gestört, wie er April ständig gedemütigt und verletzt hat - das aber kurze Zeit später irgendwie plötzlich schon wieder abgehakt war. Ich hätte mir da von Aprils Seite viel mehr Gefühle gewünscht.

Allgemein empfand ich sehr vieles in diesem Buch als sehr abrupt. Der Epilog ist dafür das krasseste Beispiel, der hat mich nämlich mit etlichen Fragen zurückgelassen, was ich echt schade fand.

 

Das Buch war leider nicht wirklich meins. Es bekommt von mir 2 Sterne.

Die Erzählform war leider nicht meins - das Buch selbst hat aber was!

Die Erzählform war leider nicht meins - das Buch selbst hat aber was!

Teilweise nur schwer zu ertragen, aber verdammt gut!

Teilweise nur schwer zu ertragen, aber verdammt gut!