Es hat was, aber mir war es stellenweise ein wenig zu überdreht und konfus
Autor/in: Sabine Riedel
Titel: How to Feed a Demon
Verlag: Novel Arc Verlag
Herkunft des Buches: gekauft
Format: eBook
Farbschnitt: Erste Auflage
Sonderausgabe: nein
ISBN (Print): 9783910238657
ISBN (eBook): 9783910238718
Seiten: 320
Veröffentlichungsdatum: 03.06.2025
Preis: 16,50€ (Print)
5,99€ (eBook)
Klappentext:
Maries Welt wird komplett auf den Kopf gestellt, als sie vor ihrem alten Leben und einer unglücklichen Beziehung in ein verlassenes Hotel flüchtet. Bereits in der ersten Nacht erlebt sie ihren wahrgewordenen Albtraum, als plötzlich Spukgestalten auftauchen – gruselige Fabelwesen und legendäre Monster, die erschreckend real wirken. Verdammt real sogar! Als sie dazu noch über wehrhafte Gestaltwandler und sexy Dämonen stolpert, weiß sie nicht, was schlimmer ist: Dass ihr in diesem Hotel regelmäßig die Haare zu Berge stehen oder dass ihr Herz bei seinem Anblick verräterisch schnell zu klopfen beginnt.
Link zur Verlagsseite: How to Feed a Demon beim Novel Arc Verlag
Marie hat genug von ihren gleichgültigen Eltern, packt ihre Sachen und haut ab, immerhin wird sie eh in wenigen Tagen 18. Doch am Ende landet sie in einem seltsamen, scheinbar verlassenen Hotel. Am nächsten Morgen erfährt sie, dass das Hotel überhaupt nicht verlassen ist, sondern Dämonen und andere Wesen beherbergt. Ein Großteil davon macht hier Urlaub und Marie ist jetzt für sie verantwortlich. Leider hat sie aber null Ahnung, wie man diesen so unterschiedlichen Wesen einen schönen Urlaub bereitet. Dazu kommt noch, dass das Hotel hochverschuldet ist und Marie einen Schatz finden muss, damit das Hotel nicht in die Hände eines Fieslings gerät. Ihre Gäste zählen auf sie!
Ich fand die Handlung des Buches immer wieder ein wenig konfus und überdreht.
Aber Marie und die übernatürlichen Wesen fand ich sehr sympathisch. Ein schüchterner Basilisk, ein Drache, der das Stricken und Klatsch und Tratsch über alles liebt und noch diverse andere, die einfach herrlich schräg sind.
Was mir besonders gut gefiel, war, dass jeder Charakter wichtig für die Geschichte und die Lösung am Ende war. Es gab niemanden, der einfach nur Beiwerk war.
Leider ging es irgendwann nur noch um den Schatz. Anfangs war das noch ganz witzig, wie alle versuchten, die Hinweise zu entschlüsseln – vor allem einen, der ja soooo schwer zu erraten war, obwohl die Lösung leider mehr als nur offensichtlich war. Das hat mich leider extrem gestört. Ich mag es einfach nicht, wenn etwas dem Leser sofort klar ist, aber die Charaktere im Buch brauchen über 100 Seiten um das Rätsel zu lösen. Das wirkt auf mich leider immer etwas arg unglaubwürdig.
Die Liebesgeschichte fand ich ein wenig eigen und die kam mir leider auch viel zu kurz. Das war eher nur Beiwerk und ich hätte mir gewünscht, dass sie ein wenig mehr Zeit zur Entwicklung bekommen hätten, damit man das auch richtig hätte fühlen können.
Ich fand die Idee echt toll und interessant. Die Dämonen warne zu einem großen Teil echt süß.
Aber die Handlung des Buches empfand ich ab einem gewissen Punkt leider zu oft als ein wenig konfus und überdreht.
Eine Sache, die mich gestört hat, war, dass es im Buch ein ganz großes Rätsel gab, einen Hinweis auf den Schatz und die Charaktere kamen einfach ewig nicht darauf, ich hatte es allerdings schon bei der ersten Überlegungsrunde erraten, weil es wirklich extrem offensichtlich war. So etwas finde ich immer sehr schade.
Die manchmal sehr alte Wortwahl hat mich mehr als einmal irritiert. Das wirkte auf mich einfach fehl am Platz.
Die Liebesgeschichte kam mir zu kurz. Das wirkte irgendwie nicht wirklich ausgereift. Mir fehlte da einfach Zeit zu zweit, damit sich da wirklich etwas entwickelt.
Von mir bekommt das Buch wegen der wirklich tollen Charaktere 3 Sterne.
Hier seht ihr den Farbschnitt