Ich tat mich leider sehr schwer mit der Protagonistin
Autor/in: Julia Pauss
Titel: Kodiak Echoes – Trust Me
Reihe: Secrets of Alaska
Band Nummer: 2
Reihe abgeschlossen: ja
Verlag: Everlove
Herkunft des Buches: gekauft
Format: eBook
Farbschnitt: Sonderausgabe
Sonderausgabe: Buchmädchen
ISBN (Print): 9783492066327
ISBN (eBook): 9783377902382
Seiten: 432
Veröffentlichungsdatum: 30.05.2025
Preis: 15,00€ (Paperback)
9,99€ (eBook)
Das Hörbuch erscheint am 19.06.2025
Klappentext:
Eigentlich sollte es nur ein One-Night-Stand sein, doch als der junge Anwalt Finn Callahan in die geheimnisvolle Kleinstadt Echo Cove kommt, um seine Schwester bei ihrem Kampf gegen die Wilderei in Alaska zu unterstützen, trifft er ausgerechnet auf die Frau, die ihm in einer heißen Nacht den Kopf verdreht hat. Allerdings handelt es sich dabei um niemand anderen als die unnahbare Keira Hale, deren Schwester Ada vor zehn Jahren ermordet wurde. Keira will zunächst nichts von Finn wissen, doch als seine Arbeit im Wildtierschutzgebiet ein neues Licht auf Adas Fall wirft, müssen die beiden widerwillig zusammenarbeiten. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Paar auf die Suche nach der Wahrheit und kommt sich dabei immer näher. Die Lösung scheint zum Greifen nah, doch gerade, als sich Keira, Finn, Brynn und Archer in falscher Sicherheit wiegen, schlägt der Täter erneut zu – und dieses Mal hat er Keira im Visier.
Leseprobe: auf der Verlagsseite
Link zur Verlagsseite: Kodiak Echoes – Trust Me beim Piper Verlag
Spice-Level:
Achtung: Band 2 einer Reihe, unabhängig lesbar, aber es macht mehr Sinn nach der Reihe zu lesen, da es um einen Cold Case geht, der in Band 1 bereits auftaucht.
Kiera hat ihre Schwester verloren, irgendjemand hat sie ermordet und sie hat sie gefunden. Seitdem ist etwas in ihr zerbrochen. Jahrelang hat sie sich an ihrem Hass auf den vermeintlichen Mörder festgehalten, doch als der rehabilitiert wird, bricht ihr Kartenhaus zusammen. Sie will wissen, wer ihr Leben und das ihrer Familie zerstört hat, doch gleichzeitig will sie auch nicht alles wieder aufwühlen.
Finn hat seinen Job verloren und ist gerade ein wenig orientierungslos. Nach einem One-Night-Stand kurz nach der Landung in Alaska begegnet er aber ausgerechnet dieser Frau in dem kleinen Örtchen in Alaska wieder, in das seine Schwester gezogen ist. Und es handelt sich bei ihr ausgerechnet um Keira.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich von Anfang an große Probleme mit dem Buch hatte. Ich kann verstehen, dass der Tod ihrer Schwester Kiera wütend und verbittert gemacht hat, dass es nicht einfach war, als das alles wieder aufgewühlt wurde, indem der vermeintliche Mörder rehabilitiert wurde, aber trotzdem ist mir Kiera einfach zu unsympathisch mit ihrer Art. Sie ist ständig negativ und auf Abwehr. Ich kann verstehen, wo das herkommt, aber das machte mir das Lesen leider sehr schwer.
Finn war mir da deutlich sympathischer, allerdings erinnerte er mich auch stark an einen Goldenretriever, der einfach nur gemocht werden will und ständig von Kiera nur zurückgewiesen wird.
Der Fall selbst – oder wohl eher die Fälle – ist sehr interessant, aber ich wusste schon seit Band 1, wer der Täter ist, was mir so ein bisschen die Spannung nahm.
Die Spannung war für mich sowieso ein Problem. Für mich dümpelte das Buch zu lange vor sich hin. Es zog sich für mich echt lang, bis mal wieder etwas passierte. Mich konnte das Buch leider nicht so bei der Stange halten, wie Band 1.
Leider hat mir der zweite Band der Reihe nicht so gut gefallen, wie der erste. Ich kam mit Kiera und ihrer Art nicht klar. Zwar konnte ich nachvollziehen, wo das alles herkam, aber das hat mir beim Lesen nicht geholfen. Sie war mir trotzdem sehr lange unsympathisch.
Finn mochte ich da deutlich lieber, aber ich konnte auch sein Verhalten nicht immer nachvollziehen.
Der Fall selbst war nicht uninteressant, allerdings zog sich das alles für mich recht lang. Zudem wusste ich schon seit Band 1, wer der Täter ist.
Mir fehlte leider viel von der Spannung aus Band 1. Mich konnte das Buch nicht so mitreißen und packen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich kann daher leider nur 2,5 Sterne vergeben.




